Gedenkstätten des Ersten Weltkrieges in Lettland

Der Erste Weltkrieg hat das Territorium von heutigem Lettland sehr schwer betroffen. „Belgien von Osteuropa” nennt man manchmal malerisch oder philosophisch Lettland, wenn man Lettland mit dem am meisten zerstörten Land während des Ersten Weltkrieges vergleicht. Seit Anfang vom Ersten Weltkrieg sind schon hundert Jahre gelaufen, aber es gibt immer noch mehrere hunderte von Objekten in Lettland, die Zeugen über wichtige Ereignisse der Geschichte von Lettland aufbewahren, die wichtig für Gesellschaft und interessant für Forscher sind. Leider sind diese Zeugen der Geschichte bis jetzt noch nicht vollständig identifiziert und damit nur teilweise erkundet.

Im 2013 hat Kriegsmuseum von Lettland im Zusammenarbeit mit Agentur für geowesentlichen Information Lettlands ein Projekt mit dem Ziel, möglich viel Objekte in Lettland zu identifizieren, die immer noch die Informationen über den Ersten Weltkrieg in Lettland aufbewahren, angefangen. Im diesen Projekt hat Begriff „Gedenkstätte” eine breitere Bedeutung: es betrifft nicht nur nach dem Krieg eingerichteten, mehr oder weniger zeremoniellen Gedenkstätten, die historischen Ereignissen gewidmeten sind, sondern auch Objekten, die Information über Ereignisse des Ersten Weltkrieges aufbewahren.

Direkte Kriegshandlungen in Lettland sind im Mai 1915 begonnen, als deutsche Armee Liepāja eingenommen hat und Angriff Jelgava erreicht hat. Frontlinie hat sich im Herbst 1915 stabilisiert und zwei Jahre fast nicht geändert. Von dieser Zeit sind am meisten Zeugen der materiellen Kultur geblieben, die identifiziert und in der interaktiven Karte der Gedenkstätten eingetragen sind.

Als Gedenkstätten sind folgende Objekte in der Karte eingetragen: Denkmale mit Bezug auf Ersten Weltkrieg, Befestigungen aus Beton (weil die am bestem erhalten sind) und Reste von Befestigungen, sowie Soldatenfriedhöfe (im Lettland auch Bruderfriedhöfe genannt). Die Karte verfügt Information über 307 solche Objekte. Zu jedem Objekt gibt es eine kurze Beschreibung, sowie sind Bilder und Koordinaten zugefügt, die in der Zukunft macht es leichter, die Objekte zu finden. In Bezug auf Brüderfriedhöfe muss man beachten, dass Objekte, die im Zeitverlauf alle Zeichnenund Aufschriften verloren haben und im Gelände nicht erkennbar sind, werden nicht in der Karte angezeigt.

Zur Zeit vorbereitete Karte der Gedenkstätten des Ersten Weltkrieges ist noch nicht vollständig, weil noch nicht alle Objekte wegen großen Anzahl erkannt sind. Deshalb alle, die über Information über Objekte des Ersten Weltkrieges verfügen, sind gebeten, Kriegsmuseum Lettlands darüber zu informieren (Dagnis.Dedumietis[at]karamuzejs.lv, Handy Nr. +371-28349259), damit man die Karte der Gedenkstätten des Ersten Weltkrieges ergänzen könnte.

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Kriegshandlungen des Ersten Weltkrieges haben das Territorium vom derzeitigen Lettland am 2. und 3. Mai 1915 erreicht, als deutsche Armee versucht hat, in Richtung Jelgava anzugreifen. Im Gegend „Ruļļu kalni” haben Teile der russischen Armee die Deutschen angehalten; unter denen waren auch von fast nur lettischen Soldaten formierte Arbeitsbataillone aus Festung Daugavgriva. Am 8. Mai hat deutsche Armee Liepaja und Aizpute eingenommen. Die Front hat sich mit linker bei Saka und mit rechter Flanke entlang Fluss Venta stabilisiert und ist so bis 13. Juli 1915 gestanden.

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Am 14. Juli 1915 hat deutsche Armee den Angriff angefangen, als Ergebnis haben die das ganze Kurland eingenommen. Am 29. Juli hat deutsche Armee Bauska und am 1. August Jelgava eingenommen. Front hat sich von Klapkalnciems, was im Westen Rigaer Bucht liegt, entlang Kemeri und Kalnciems, weiter entlang Fluss Lielupe, Iecava, wieder Flüsse Lielupe und Memele, stabilisiert.

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Am 23. August 1915 hat deutsche Armee den Angriff, in dem die Fluss Memele überquerte, Richtung Jaunjelgava begonnen. Am 3. September hat deutsche Armee Jaunjelgava undlinkes Ufer vom Fluss Daugava von der Mündung vom Fluss Pikstere bis Lielvarde eingenommen.

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Im September und Oktober 1915 hat es der deutschen Armee gelungen, die russische Armee in Richtung Riga und Daugavpils zu drängen. Besonders schwere Gefechte fanden in Richtung Daugavpils statt. Im Oktober 1915 haben sich neu gebildete lettische Schützenbataillone in den Kriegshandlungen eingewickelt. Vom November 1915 haben sich manövrierende Kriegshandlungen beendet und hat sich ein Positionskrieg angefangen; während dieser Zeit hat die Frontlinie sich nicht besonders bis zum September 1917 gewechselt.

1917

Am 1. September 1917 hat deutsche Armee Fluss Daugava überquert, Riga eingenommen und russische Armee in nord-östliche Richtung bis Incukalns zurückgedrängt. Eingenommene Fronlinie blieb bis Februar 1918, als deutsche Armee das ganze Territorium derzeitigen Lettlands eingenommen hat.